Die Hoffnungskirche

Die evangelische Kirche in Simmershausen wurde im Jahre 1313 erstmals erwähnt.

Im Verlaufe der Jahrhunderte hat das Gotteshaus zahlreiche Umbauten und Renovierungen erfahren, wovon noch einige Spuren im Mauerwerk vorhanden sind.

So deuten im Innern der Kirche verbaute Säulenfragmente auf eine Vorgängerkirche aus der Zeit der Romanikhin. 

Die Ursprungskirche wurde dann von einem gotischen Bau ersetzt und das Gebäude um 1400 nach Osten erweitert. Die Ortskirche verfügt über ein gotisches Westportal. Bis heute erhalten geblieben ist ein achteckiges Taufbecken mit spätgotischem Maßwerk.

Ab 1756 wurde das Kirchengebäude nach Süden verbreitert und die Bronzeglocke aus 1625 fand im neu errichteten Glockenturm ihren Platz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und Beschädigungen während des Kriegs wurde der Innenraum der Kirche saniert und modernisiert, bevor er sein heutiges Aussehen bei einer grundlegenden Sanierung und Neugestaltung ab 2008/09 erhielt.

 

Quelle: http://regiowiki.hna.de/Evangelische_Kirche_Simmershausen

Die Kirche steht mitten im Dorf - weithin sichtbar auf einem Hügel.

An der Rückseite der Kirche finden sich drei restaurierte Grabsteine aus den Jahren 1806, 1810 und 1818. Sie wurden mit ehrenamtlichen Engagement vor der Witterung und Verfall durch ein Schutzdach geschützt. 

Der alte Taufstein hat nach der Renovierung einen neuen Platz in der Mitte der Kirche gefunden.

Die Künstlerin Gerda Hesse gestaltete 2016 ehrenamtlich die neuen einheitlichen Antependien.

Die Treppe führt vom Kumpplatz, also der Ortsmitte, hinauf zur Kirche. Sie wurde in 2017 fertig restauriert.

Drei Glocken klingen im Glockenturm und rufen die Gemeinde zum Gottesdienst.

Das bunte Kirchenfenster hat eine interessante Symbolik und lädt immer wieder zum Betrachten ein. Morgens scheint die Sonne herein, die es zum Leuchten bringt.